Das Zukunftsmagazin von TÜV SÜD

AN DIE WAND GEFAHREN

TEXT DAVID LÜTKE
FOTO VIDEO: WINGMEN MEDIA

—— Im Crashlabor von TÜV SÜD werden Hochvoltbatterien rigoros getestet – präzise, datenbasiert und mit dem Ziel, Leben zu schützen.

Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch – leise und lokal emissionsfrei. Doch mit diesem Paradigmenwechsel auf unseren Straßen entstehen auch neue Herausforderungen: Wie sicher sind Hochvoltbatterien im Ernstfall? Was passiert, wenn ein Elektroauto in einen Unfall verwickelt wird? Die berühmten gelben Dummys gehören längst zum kollektiven Bild der Fahrzeugsicherheit. Doch abseits klassischer Crashtests durchlaufen auch Fahrzeugakkus selbst rigorose Sicherheitsprüfungen. Ein entscheidender Teil der Sicherheitsforschung – beinahe im Verborgenen.

Wir durften mit unseren Kameras im TÜV SÜD Testzentrum in Oberpfaffenhofen einen Arbeitstag begleiten. Hier werden Fahrzeugbatterien auf Herz und Nieren geprüft. Mit einer eigenen Crashanlage, die Batteriemodule mit bis zu 80 km/h gegen Hindernisse schleudert, simulieren die Expert:innen reale Unfallszenarien – präzise, datenbasiert und mit dem Ziel, Leben zu schützen. Thomas Kilian, Leiter des Labors, liebt die Herausforderung seines Jobs.

Nicht nur, wenn es kracht.

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